Ist die Menge an Daten zu groß oder zu komplex für eine klassische, manuelle Auswertung, werden diese als „Big Data“ („große Daten“) bezeichnet. In Deutschland wurde hier auch der Begriff „Massendaten“ geprägt.
Die Herkunft der Daten ist heute sehr vielfältig. So werten Onlinehändler kontinuierlich das Kaufverhalten ihrer Kunden aus, um zielgerichtete Angebote zu platzieren. Soziale Netzwerke (z.B. Facebook) bieten eine breite und schnell wachsende Grundlage für teilweise sehr persönliche Nutzerdaten. Aber auch in der industriellen Produktion werden große Datenmengen erfasst und, gesteuert durch Experten, ausgewertet. Mit Big Data haben sich hierdurch neue Berufsbilder entwickelt, die sich in unterschiedlicher Art und Weise mit diesem Komplex beschäftigen. Beispiele hierfür sind „Data Scientist“ oder „Data Engineer“. Die zur Verfügung stehenden Datenmengen wachsen kontinuierlich und deren Nutzung wird nach Meinung von IT-Experten zunehmend zum Wettbewerbsvorteil.


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