Erst durch eingebettete Systeme (engl. „Embedded Systems (ES)“) erwachen Produkte zum Leben. Dabei übernehmen Kleinstcomputer in Verbindung mit intelligenter Software das Kontrollieren, Steuern und Regeln. Bereits heute gibt es schon zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichsten Branchen: Herzschrittmacher, implantierte Biosensoren, Mikrowellen, ABS, Handys, Navigationssysteme und viele weitere.

Die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 ermöglicht die vertikale Integration von technischen und kaufmännischen Aufgaben und Prozessen. Wie können hier eingebettete Systeme einen Mehrwert liefern? Hierzu ein Beispiel: fällt ein Fertigungsroboter aufgrund eines Problems aus, so wird das Werkstück informiert, dass es sich eine andere Fertigungsstation suchen muss. Ist ein Fertigungsmodul für das nun intelligente Werkstück nicht „ansprechbar“, prüft das Produkt selbstständig, ob gegebenenfalls eine andere Station oder möglicherweise der übernächste Produktionsschritt vorgezogen werden könnte. Dies geschieht bei Auftreten eines solchen Ausfalls vollautomatisch.Was versteht man unter „Vertikaler Integration“? – das Thema unseres nächsten Posts.


Nächste Woche: (2.4) Vertikale Integration